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| Philip Lethen: Feldstecher |
| Am 14. September 2003 wird JANSEN unter illuminierten Bäumen im Park des "Haus Greifenhorst" spielen. Anlass ist die Ausstellungseröffnung von Philip Lethens "Feldstecher". Philip Lethen: Feldstecher Landschaftsphotographien 1996-2003 Der Weg ins Palmen-Paradies führt an Kolonialmöbeln vorbei und direkt in einen Sonnenuntergang hinein. Ist das ein Fenster oder eine Fototapete? Wie enttäuschend wäre letzteres. Denn wohin es uns zieht, wenn wir träumen das sind doch "echte" Landschaften. Unberührt, menschenleer, ideal. Der Fotograf Philip Lethen, ebenso KULT- wie Intro- oder Focus-Lesern durch seine Portraitfotos und Pop-Stills bekannt geworden, hat über sieben Jahre hinweg immer wieder auch Landschaften fotografiert. Nur seine beinah gespenstischen Bilder von den Niepkuhlen waren hierorts bereits zu sehen. Jetzt zeigt er im Krefelder Haus Greiffenhorst erstmals ca. 70 Landschaftsfotografien aus Deutschland, Spanien, Griechenland, Amerika und Sri Lanka. Lethen sticht ins Feld, ist ein Feldmesser; ein Kartograph der Realitäten und unserer Träume. Er zeigt Naturgewalten und Orte, an denen sich die Natur bis zur Unkenntlichkeit zurückgezogen hat, Landschaften mit natürlichen Ausrufezeichen und künstlichen Kuriositäten, dramatische Himmelsblicke und aufgeräumte Geometrien. Und nicht zuletzt zeigt er Bilder jener "Traum"-Bilder, die wir und die Werbeagenturen uns von Landschaften machen. Auf Zigarettenautomaten, in kargen Wohnhöhlen, als Kulisse von Hotelbar-Bühnen. Das alles in gewohntem und weiterhin faszinierenden Lethencolor. Doch in einem für ihn ungewöhnlichen Format und ungewöhnlicher Rahmung, die eine Brücke zur traditionellen Landschaftsmalerei schlägt. Dies wird nicht die einzige Überraschung in dieser Ausstellung sein. Philip Lethen: Feldstecher. Landschaftsphotographien 1996-2003. Haus Greiffenhorst, Krefeld-Linn, Eröffnung: 14. September, 18 Uhr. Bis: 12.10.2003 |